
Durch den modularen Aufbau der Ausbildungsstruktur ist gewährleistet, dass die zukünftigen Ausbilder erst die Einsatzleiterausbildung durchlaufen und Erfahrung als Einsatzleiter sammeln. Der Ausbilder muss in der Lage sein, alle bergrettungstechnischen Lehrinhalte zu vermitteln. Er braucht zusätzliches Fachwissen in Notfallmedizin und organisatorischen Abläufen. Seine Hauptaufgaben liegen in der Führungs- und Sicherungstechnik. Als Risikomanager übernimmt er große Verantwortung, ob bei Übungen oder jeder Art von Einsätzen. Nur eine hochwertige Ausbildung kann das Restrisiko auf ein erträgliches Maß reduzieren. Die Ausbildung zum Ausbilder erstreckt sich nach abgeschlossener Einsatzleiterausbildung und Einsatzerfahrung über weitere 2 Ausbildungsmodule mit je 2,5 Tagen in Führungs- und Sicherungstheorie sowie einem Praxisnachweis in Methodik und Didaktik. Den Abschluss bilden 2 Tage Lehrproben in Theorie und Praxis. Sind alle Module abgeschlossen und die Lehrproben erfolgreich durchlaufen, wird dem Mitglied der Status Ausbilder der Bergwacht Bayern bescheinigt.
Erfahrene Ausbilder, die mindestens 3 Jahre als Ausbilder in ihren Bereitschaften tätig waren, können sich für das Lehrteam der jeweiligen Region qualifizieren. Die Qualifizierung erfolgt über eine einjährige Mitarbeit/Probezeit im Regionallehrteam. Das Hauptaugenmerk wird hier auf die Teamfähigkeit und Einsatzbereitschaft gelegt.
Die Lehrbeauftragten setzen sich wiederum aus den Mitgliedern des regionalen Lehrteams zusammen, werden über die Region vorgeschlagen und vom Ausschuss Rettungsdienst ausgewählt.
| Lehrbeauftragte der Bergwacht Bayern | Spezialisten Hundeführer KID Höhlenrettung Canyoningrettung Skiwacht SAN Ausbilder BW Arzt Gerätetechniker Führungskräfte Jugendleiter |
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| Lehrteams der Region | ||||||||
| Ausbilder der Bereitschaft | Lehrproben Theorie und Praxis |
Methodik Didaktik |
Sicherungs- und Führungstechnik | |||||
| Sommerrettung | Winterretung | Einsatzleiter | ||||||
| Basisausbildung | Fortbildung Weiterbildung |
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